Gemeinsam Musizieren von Anfang an!

Interessantes

"Babys die besungen worden sind, entwickeln ein besseres Gefühl für Zwischentöne im späteren Umgang mit anderen."

(Homepage hr2)

"Singen ist das Fundament zur Musik in allen Dingen."

(Georg Friedrich Telemann)


Musikgarten für Babys

lädt Babys bis 18 Monate und deren Eltern zum musikalischen Spiel ein.


Baby horcht an der Rassel

Gemeinsames Musizieren und Musikhören...

...in dieser frühen Phase ist für das Kind Nahrung für Körper, Seele und Gehirn. Nach der Geburt entwickeln sich die Sinne des kleinen Menschen so rasch wie nie mehr im Leben. Musik ist deshalb in dieser frühen Lebensphase für die Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung.
Mit Tönen und Geräuschen können Sie Ihr Baby zum Lachen bringen - mit einem Lied wieder beruhigen. Babys erkunden mit Hingabe Stimme und Körper. Sie untersuchen alles in der näheren Umgebung, was rasselt und knistert, leuchtet und klappert. Genau die richtige Zeit, um im "Musikgarten für Babys" Rasseln, Klanghölzer und bunte Tücher zu erobern!
In der Musikgarten-Stunde wollen wir deshalb gemeinsam singen, tanzen und musizieren und den Kindern Gelegenheit geben, Musik, Bewegung und Sprache ganzheitlich aufzunehmen. Gleichzeitig möchte ich Ihnen als Eltern eine kleine Erinnerungshilfe an die Lieder und Spiele geben, die Sie früher von Ihren Eltern wahrscheinlich gehört haben, und neues Liedgut mit Ihnen singen.

Singende Mütter & Väter

Das vertraute Singen und die Stimme der Mutter / des Vaters wird als angenehme und stimmulierende Interaktionserweiterung von den Babys wahrgenommen; sie reagieren mit Bewegungen, Lautäußerungen und mit verschiedensten Gesichtsausdrücken.

Sicherlich wissen Sie, dass Ihr Baby seine erste Begegnung mit Musik bereits im Bauch der Mutter hatte. Im letzten Drittel der Schwangerschaft hörte es vieles mit, was "draußen" vorging. So haben Wissenschaftler festgestellt, dass Ungeborene sich bei Klängen von Mozart und Vivaldi beruhigen, bei Pop - und Rockmusik aufregten. Und dass sie bei Wiegenliedern, die ihre Mütter ihnen bereits vor der Geburt vorsangen, später leichter einschlummerten als bei ihnen unbekannten Melodien.

Muttersprache

Wussten Sie auch, dass Singen die eigentliche "Muttersprache" des Menschen ist? Bevor ein Mensch sprechen lernt, kommuniziert er bereits als Säugling über Lallgesänge, Laute, Stimmklang, Mimik und Gestik. Durch Sprachmelodie und Gestus erschließt sich ihm schließlich die Bedeutung der Worte. Im Säuglings- und Kleinkindalter werden die Grundlagen für das Erlernen des Singens gelegt.

Emotionale Intelligenz

Inzwischen weiß man auch, dass die Entwicklung der Singfähigkeit des Menschen sehr zur Entwicklung des EQ, der emotionalen Intelligenz beiträgt. Menschen, die singen, sind erfahrungsgemäß physisch und psychisch gesünder, lebenszufriedener, ausgeglichener, zuversichtlicher und belastbarer als "Nichtsinger".

Sinnesreize

Die Lieder und Verse verbinden wir natürlich mit entsprechenden Bewegungen, Tänzen, Kniereitern, finger- und Körpererfahrungsspielen, Trage- und Schaukelspielen, Kitzelversen und Schmusespielen, Schlaf- und Wiegenliedern sowie Musikspielen mit einfachen Instrumenten, so dass alle Sinne Ihres Babys angesprochen werden. Diese Sinnesreize wandern während des Spiels über Haut, Augen und Ohren zum Gehirn des Kindes, und ein grandioser Lernprozess beginnt. Je mehr liebevolle Zuwendung Ihr Baby bekommt, umso günstiger wirkt sich dies auf seine geistige, körperliche und seelische Entwicklung aus.

Singen im Säuglings- und Kindergartenalter

Dr. Karl Adamek, Studie "Singen in der Kindheit" (2006):
"Wenn wir unseren Kindern von Geburt an das Singen als Sprache der Seele vermitteln, ist dies auch eine wichtige Form der Gewaltprävention. Alles in allem ist dies für eine gesunde psychische und physische Entwicklung von Kindern notwendig und unersetzlich. Mit der Förderung des singens scheinen wir einen wichtigen Generalschlüssel zu besitzen, der in der Entwicklung der Kinder viele weitere Tore öffnet. Dieses Wissen gilt es zu verbreiten. Wir hätten die PISA-Problematik nicht, wenn Kindergartenkinder von frühestem Alter an über jeden Tag verteilt etwa fünfundvierzig Minuten zum Singen animiert würden - und zwar zu einem psychophysiologisch gesunden, musikantischem Singen, das vor allem freiwillig, spielerisch und bewegungsorientiert ist und den Kindern Raum gibt für den direkten Ausdruck der eigenen Gefühle im Gesang. Diese These ist durch die empirischen Befunde gut begründet.
Kurzfristig sollten vielfältige Projekte und Programme initiiert oder vorhandene unterstützt werden, die das Singen von Kindern vor allem im Säuglings- und Kindergartenalter fördern."

Startseite | Links | Zertifikat | AdressenE-Mail | Impressum


zum Gesang (Konzerte & Liederabende)

© Natalie Franken 2008