lädt Babys bis 18
Monate und deren
Eltern zum
musikalischen Spiel ein.

Baby
horcht an der RasselGemeinsames
Musizieren und Musikhören...
...in
dieser frühen Phase ist für das Kind Nahrung für Körper, Seele und
Gehirn. Nach
der Geburt entwickeln sich die Sinne des kleinen Menschen so rasch wie
nie mehr im Leben. Musik ist deshalb in dieser frühen Lebensphase für
die Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung.
Mit
Tönen und Geräuschen können
Sie Ihr Baby zum Lachen bringen - mit einem Lied wieder beruhigen.
Babys
erkunden mit Hingabe Stimme und Körper. Sie untersuchen alles in der
näheren Umgebung, was rasselt und knistert, leuchtet und klappert.
Genau die richtige Zeit, um im "Musikgarten für Babys"
Rasseln,
Klanghölzer und bunte Tücher zu erobern!
In der
Musikgarten-Stunde wollen wir deshalb gemeinsam singen, tanzen
und musizieren und den Kindern Gelegenheit geben,
Musik, Bewegung und
Sprache ganzheitlich aufzunehmen. Gleichzeitig möchte ich Ihnen als
Eltern eine kleine Erinnerungshilfe an die Lieder und Spiele geben, die
Sie früher von Ihren Eltern wahrscheinlich gehört haben, und neues
Liedgut mit Ihnen
singen.
Singende Mütter & Väter
Das vertraute
Singen und die Stimme der Mutter / des Vaters
wird als angenehme und stimmulierende Interaktionserweiterung von den
Babys wahrgenommen; sie reagieren mit Bewegungen, Lautäußerungen und
mit verschiedensten Gesichtsausdrücken.
Sicherlich
wissen Sie, dass Ihr Baby
seine erste Begegnung mit Musik bereits
im Bauch der Mutter hatte. Im letzten Drittel der
Schwangerschaft
hörte es vieles mit, was "draußen" vorging. So haben Wissenschaftler
festgestellt, dass Ungeborene sich bei Klängen von Mozart und Vivaldi
beruhigen, bei Pop - und Rockmusik aufregten. Und dass sie bei
Wiegenliedern, die ihre Mütter ihnen bereits vor der Geburt vorsangen,
später leichter einschlummerten als bei ihnen unbekannten Melodien.
Muttersprache
Wussten
Sie auch, dass Singen
die eigentliche "Muttersprache"
des Menschen ist? Bevor ein Mensch sprechen lernt, kommuniziert er
bereits als Säugling über Lallgesänge, Laute, Stimmklang, Mimik und
Gestik. Durch Sprachmelodie und Gestus erschließt sich ihm schließlich
die Bedeutung der Worte. Im Säuglings- und Kleinkindalter werden die
Grundlagen für das Erlernen des Singens gelegt.
Emotionale Intelligenz
Inzwischen weiß man auch, dass die Entwicklung der Singfähigkeit des Menschen sehr zur Entwicklung des EQ, der emotionalen Intelligenz
beiträgt. Menschen, die singen, sind erfahrungsgemäß physisch und
psychisch gesünder, lebenszufriedener, ausgeglichener, zuversichtlicher
und belastbarer als "Nichtsinger".
Sinnesreize
Die
Lieder und Verse verbinden wir
natürlich mit
entsprechenden Bewegungen, Tänzen, Kniereitern, finger- und
Körpererfahrungsspielen, Trage- und Schaukelspielen, Kitzelversen und
Schmusespielen, Schlaf- und Wiegenliedern sowie Musikspielen mit
einfachen Instrumenten, so dass alle Sinne Ihres Babys angesprochen
werden. Diese Sinnesreize wandern während des Spiels über Haut, Augen
und Ohren zum Gehirn des Kindes, und ein grandioser Lernprozess
beginnt. Je mehr liebevolle Zuwendung Ihr Baby bekommt, umso günstiger
wirkt sich dies auf seine geistige, körperliche und seelische
Entwicklung aus.
Singen im Säuglings- und Kindergartenalter
Dr. Karl Adamek, Studie
"Singen in der Kindheit" (2006):
"Wenn
wir unseren Kindern von Geburt an das Singen als Sprache der Seele
vermitteln, ist dies auch eine wichtige Form der Gewaltprävention.
Alles in allem ist dies für eine gesunde psychische und physische
Entwicklung von Kindern notwendig und unersetzlich. Mit der Förderung
des singens scheinen wir einen wichtigen Generalschlüssel zu besitzen,
der in der Entwicklung der Kinder viele weitere Tore öffnet. Dieses
Wissen gilt es zu verbreiten. Wir hätten die PISA-Problematik nicht,
wenn Kindergartenkinder von frühestem Alter an über jeden Tag verteilt
etwa fünfundvierzig Minuten zum Singen animiert würden - und zwar zu
einem psychophysiologisch gesunden, musikantischem Singen, das vor
allem freiwillig, spielerisch und bewegungsorientiert ist und den
Kindern Raum gibt für den direkten Ausdruck der eigenen Gefühle im
Gesang. Diese These ist durch die empirischen Befunde gut begründet.
Kurzfristig sollten vielfältige
Projekte und Programme initiiert oder vorhandene unterstützt werden,
die das Singen
von Kindern vor allem im Säuglings- und Kindergartenalter fördern."