Gemeinsam Musizieren von Anfang an!

Aktuelles

Bis Oktober 2008 sendete HR 2 eine sehr interesssante Reihe zum Thema "Singen", die Sie auf der Seite www.hr2.de unter Wissenswert-Reihen-
Singen nachlesen können.

SMS - Singen macht stark!


Musik ist Balsam für große und kleine Seelen!

Musik stellt eine Oase im Alltag dar. Wer ein Instrument spielt, singt oder tanzt, der kann aus unserer technisierten Welt immer wieder Urlaub in das Reich der Sinne und Klänge unternehmen. Dieser Weg beginnt im Kindesalter - ganz spielerisch und ohne Zwang.


Musik = Spiel mit allen Sinnen

Kinder sind von Musik fasziniert und haben eine angeborene Fähigkeit zum Singen und zum rhythmischen Bewegen. Genau hier setzt der Musikgarten an und fördert die ganze Persönlichkeit der Kinder. Es gibt keinerlei Leistungserwartung und für die Eltern ist es eine gute Gelegenheit, die oft vergessenen Melodien und Reime ihrer eigenen Kindheit wieder zu entdecken.

Freude am Singen

Gerade als Sängerin, die auch um die weitreichenden positiven Effekte des Singens auf die körperliche und psychische Gesundheit weiß, bin ich fasziniert von der Aufgabe, Kindern und Eltern Mut zum und Freude am Singen zu vermitteln, denn die Lust ihre Stimme zu erheben, haben leider viele Menschen seit einigen Jahrzehnten in Deutschland verloren.

Deshalb möchte ich in den Musikgarten-Stunden dazu beitragen, dass Eltern ermutigt werden - nicht gezwungen! -, ihre womöglich bisher nur zaghaft eingesetzten Singstimmen wieder aus voller Kehle erschallen zu lassen - ganz so wie es die Generationen Ihrer Eltern/Großeltern und alle vorherigen schon immer getan haben: sie sangen, weil Singen einfach zum Leben gehörte, weil es ein Bestandteil des Alltags war.

Singende Eltern

Ich verstehe die Eltern in den Musikgarten-Stunden nicht nur als Begleitpersonen, ohne die ihre Babys/Kleinkinder nun mal nicht am Kurs teilnehmen könnten, sondern als persönliche Nutznießer des Kurses, da sie hier die Möglichkeit - einen Freiraum - erhalten, gemeinsam zu singen und zu musizieren, und zwar ohne Angst vor Blamage, denn es geht nicht um Perfektion bzw. hohe Ansprüche an die Gesangsqualität (Wolfgang Bossinger: "es gibt keine Fehler, sondern nur Variationen").
Wenn es gelänge, meine eigene Begeisterung am Singen durch Vorsingen auf die Eltern zu übertragen, sie zum Mitsingen zu begeistern und darüber hinaus zu bewirken, dass sie auch außerhalb der Musikgarten-Stunden gerne und spontan singen, wann immer ihnen danach zumute ist, wäre ein großes Ziel erreicht, denn nichts animiert wiederum Kleinkinder so sehr zum Nachahmen ihrer Eltern, wie deren "Singen nach Herzenslust"

"Jedes Kind braucht Musik"

Dorothee Kreusch-Jacob (2006):

"Singen tut gut!
Was Umfragen herausgefunden haben, können Eltern und Erzieher/innen jeden Tag beobachten: Kinder singen gerne.
Singen oder spielen mit der Stimme bedeutet auch, sich selbst zu spüren. Sich lockern und öffnen - denn Klang braucht Raum. Wir selbst werden zum Resonanzraum. Die Bronchien dehnen sich aus, Zwerchfell und Kehlkopf aktivieren sich. Der Atem wird zu Klang. Die stärkere Versorgung des Körpers mit Sauerstoff, das Zusammenspiel von Haltung und guter Körperspannung wirkt sich anregend auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Singen wirkt klärend und ausgleichend auf die Psyche. Wie in einer psychologischen Studie der Universität Münster festgestellt wurde, stärkt regelmäßiges Singen sowohl die körperlichen als auch seelischen Kräfte.

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© Natalie Franken 2008